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Unsere Bücher – Clean Code – Refactoring, Patterns und Techniken für sauberen Code

Buch "Clean Code"

Schon vor einigen Monaten haben wir euch eine kleine Bücher-Rezension zu einem unserer Bücher aus unserer Bibliothek geliefert, nämlich für das Praxisbuch Usability und UX. Dieses Mal möchten wir euch das Buch „Clean Code – Refactoring, Patterns, Testen und Techniken für sauberen Code“ von Robert C. Martin näher bringen.

Von wem ist das Buch?

Autor des Buches ist Robert C. Martin. Martin ist ein Softwareentwickler aus den USA und hat bereits einige Bücher zum Thema Softwareentwicklung veröffentlicht. Sein erstes Buch hat er bereits 1995 veröffentlicht, das verspricht doch schon mal einiges. Wir haben das Buch dabei in der deutschen Ausgabe vorliegen.

Herausgebracht wurde das Buch in Deutschland vom mitp-Verlag. Der Verlag bietet eine ganze Reihe Bücher aus IT- und Webentwicklung an, also auch hier können wir einiges erwarten.

Worum geht es in dem Buch?

Wie der Titel bereits verrät, geht es wohl um „Clean Code“, also sauberen Code. Das Buch soll dabei nicht nur ein Leitfaden für Softwareentwickler sein, wie sie sauberen Code schreiben, sondern auch die Augen für das eine oder andere Detail öffnen. Der Entwickler soll verstehen, warum bestimmte (auch durchaus Jahre-lang etablierte) Techniken nicht immer richtig sind und welches die „sauberen Alternativen“ sind. Leider ist die Begründung manchmal etwas dürftig. Man soll hier wohl selbst ein Gefühl für die „richtige Schreibweise“ von Code entwickeln. Allerdings muss man hier auch viel Code lesen und am Ende wird es sehr Java-spezifisch. Wer kein Java beherrscht, ist mit diesem Buch eher nicht so gut beraten.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Das Buch beinhaltet über 17 Abschnitte. Dabei geht es los mit grundsätzlichen Informationen zu sauberem Code über Formatierungen, Kommentare, Daten- und Objektstrukturen bis hin zu Unit-Testing und Multithreading. Die Abschnitte sind dann in weitere Kapitel unterteilt, die sich am Thema darüber orientieren.

Sonst besteht das Buch aus viel Text, das ist zu erwarten, aber auch sehr viel Code-Beispielen. Wie sinnvoll es ist, in einem haptischen Buch Code über mehrere Seiten abzubilden, sei dabei dahin gestellt. Viel gravierender ist die Tatsache, dass es sich bei den Code-Beispielen ausschließlich um Java-Code handelt. Hier wäre evtl. Pseudocode oder mal ein Blick in andere Programmiersprachen ganz nett gewesen. In den ersten Abschnitten, z.B. über Funktionen, Klassen, Objekte oder Kommentare, kann man das noch sehr gut auf andere Objekt-orientierte Sprachen abstrahieren, aber zum Schluss hin (z.B. bei Unit-Tests mit JUnit oder Multithreading) wird es zu Java-spezifisch. Teilweise hat das Buch hier auch etwas von einem Schulbuch, z.B. wenn man die Aufgabe bekommt, man möge sich den folgenden Code doch jetzt einfach mal 5 Minuten ansehen und auf sich wirken lassen.

Ist das Buch zu empfehlen?

Wir können das Buch „Clean Code” nur bedingt empfehlen. Das Buch gehört wohl in die Bibliothek eines jeden Entwicklers, vor allem, wenn dieser Objekt-orientierte Sprachen verwendet, allerdings ist es einfach zu spezifisch auf eine Sprache, nämlich Java, ausgelegt. Auch sind die Begründungen für bestimmte Code-Standards teilweise zu dürftig und hat beinahe etwas Oberlehrer-haft. Das ist allerdings nicht immer der Fall, es gibt auch durchaus Beispiele, wo man als Entwickler zustimmen möchte.


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Unsere Bücher – Praxisbuch Usability und UX

Buch - Praxisbuch Usability und UX

Wir haben mal ein Buch aus unserer Office-Bibliothek herausgegriffen und etwas näher angeschaut. Dabei haben wir uns das Buch „Praxisbuch Usability und UX“ vom Rheinwerk-Verlag herausgepickt.

Von wem ist das Buch?

Das Buch wurde von den Autoren Jens Jacobsen und Lorena Meyer verfasst.
Jacobsen ist bereits seit Jahren in den Bereichen Website-Konzeption, Usability und User Experience unterwegs. Seine ersten Konzepte machte er bereits 1996 und 1997 erschien sein erstes Buch. Gute Voraussetzungen also für ein Fachbuch aus dem Bereich UX sowie eines erfahrenen Autors.
Auch Meyer hat bereits Erfahrungen im digitalen Umfeld aufzuweisen, hier konzipierte sie bereits diverse Web-Projekte und hatte dabei auch immer Usability und UX im Blick.
Damit macht dieses Autoren-Paar mehr Lust auf das Buch.

Herausgebracht hat das Buch der Rheinwerk-Verlag aus Bonn. Früher bekannt unter dem Namen Galileo Press, sind hier schon eine Vielzahl an Fachbüchern, gerade auch aus dem digitalen Bereich, erschienen. Auch hier steckt also viel Know-How hinter dem Cover.

Worum geht es in dem Buch?

„Was jeder wissen sollte, der Websites und Apps entwickelt“ – das ist der vielsagende Untertitel des Buches.

Die Hauptthemen sind Usability und User Experience. Vor allem beherbergt das Buch dazu verschiedene praktische Beispiele mit guten Ausführungen, warum bestimmt Dinge wie gestaltet wurden. Es richtet sich dabei nicht nur an Entwickler, sondern vor allem an Konzepter, Designer und UX-Experten. Dabei wird zunächst die Perspektive des Nutzers eingenommen. Außerdem werden verschiedene Techniken erläutert, mit denen man Konzepte erstellen kann. Hier geht es unter anderem um Themen wie Sitemaps, Wireframes, MockUps und Sketches. Nach den ersten Kapiteln geht es dann weiter zu einer Reihe verschiedener Guidelines für eine gute Usability in Webseiten und Apps. Diese Guidelines beinhalten gestalterische und logische Aspekte bei der Umsetzung bestimmter Bildschirm-Elemente.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Das Buch besteht aus 3 Teilen:

  1. Was brauche ich, wenn ich anfange zu konzipieren, zu gestalten oder zu programmieren?
  2. Nutzer kennen lernen und für sie konzipieren
  3. Usability-Guidelines

Eine weitere Unterteilung in Kapitel und Abschnitte erlaubt ein strukturiertes Lesen. Nichtsdestotrotz sind die Texte flüssig geschrieben, gespickt mit Beispielen und Bildern. So kann man das Buch bei einer ersten Lektüre von vorne bis hinten durcharbeiten und lernt dabei gleichzeitig spannende Themen und Aspekte kennen, die einem vorher vielleicht gar nicht so bewusst waren. Nach der ersten Leserunde eignet sich das Buch dann als perfektes Nachschlagewerk. Dank seiner Struktur inkl. Farbkennzeichnung und Themen-Schwerpunkten, ist es sehr gut geeignet, um später gezielt Informationen wieder zu finden. Wie sollten nochmal Buttons aussehen? Wie sollten Texte formuliert werden? Wo sollte ich Bilder platzieren? Das sind beispielsweise sehr gut nachzuschlagende Fragen. Eine Antwort hat das Buch auf seinen über 500 Seiten schnell parat. Das umfangreiche Glossar und die Farbkodierung im Buch sorgen dafür, dass man die Antworten auch schnell findet.

Kleiner Bonus-Punkt: Auf der letzten Seite ist ein Code für das E-Book zu finden. Wer also noch eine digitale Ausgabe haben möchte, kann hier etwas Geld sparen.

Ist das Buch zu empfehlen?

Von uns ein klares JA. Das Buch ist sogar sehr zu empfehlen. Bereits nach der ersten Lektüre bleiben diverse Aspekte und Gesichtspunkte im Kopf hängen. Es sprudeln sogar hier und da Ideen auf und es kommt zu Aha!-Effekten. „Diesen Aspekt könnte ich bei Projekt XY ins Auge fassen.“ „Das ist ein guter Hinweise für Projekt Y.“ Diese und ähnliche Sätze schossen beim Lesen dieses Buches durch den Kopf.

Also! Wenn ihr noch ein Buch für eure Bibliothek braucht, dann holt es euch. Wir von Visyu Solution haben es definitiv nicht bereut!


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